Studientag in St. Pölten

Drei Aktivist*innen der „Roten Spuren“ machen sich am Samstag, den 11. Juni auf den Weg nach St. Pölten. In einer halben Stunde bringt uns die ÖBB zum dortigen Bahnhof. Im Geschichtehaus werden wir von einem Guide des Hauses bereits erwartet, der uns durch die Führung „Wider die Macht“ leitet.

Carry Hauser, die kubistisch, reduzierte Figur ist eine ausdrucksvolle Darstellung der Unterdrückung in einem totalitärem System.
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Studientag Hartheim

Die Arbeit brachte mir wohl Brot
Doch war das Künstlerherz in Not

Auszug aus einem Gedicht von Ida Maly

Das Studienangebot für Mitglieder nutzten 15 KollegInnen. Der erste Teil war der Künstlerin Ida Maly gewidmet. Im Lentos Kunstmuseum Linz führte uns Gabriele Kainberger in das Leben und Werk der österreichischen Künstlerin Ida Maly ein. Ida Malys Werke wurden erst nach ihrem grausamen Tod gewürdigt. Sie wurde im Rahmen T4-Aktion der Nazis in der Vernichtungsstätte Hartheim ermordet.

Bin ich behindert oder werde ich behindert?
Nichts über UNS ohne UNS!

Zwei Sätze aus der Führung, die ich mir in Hartheim im Notizheft vermerkt hatte

Am Lern- und Gedenkort setzten wir uns geschichtlichen und politischen Aspekten von Behinderung und Beeinträchtigung auseinander. Hier wurden von den Nazis 30.000 Menschen ermordet, nur weil sie nicht ihrem gesellschaftlichen Bild eines Menschen entsprachen. Gabriele Kainberger brachte uns die Intentionen der Ausstellung näher. Marianne Neissl schilderte uns ihre Erfahrungen als “Sonderschullehrin” und welche unzumutbaren Vorgaben im Rahmen der Bildung dieser Kinder gibt.

In diesen Räumen wurden 30.000 Menschen qualvoll mit Gas ermordet.

Herzlichen Dank an Christian Aigner, der mit Gabriele Kaineder und Marianne Neissl das Programm abgestimmt hat. Danke an Brigitte Drizhal, die sämtliche Aspekte der An- und Abreise geplant und organisiert hat. Ein besonderer Dank an Gabriel Kainberger für die inhaltliche Planung des Tages. Bei Marianne Neissl bedanke ich mich für die interessanten Einblicke in ihre Erfahrungen als Pädagogin. Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer*innen für das engagierte Diskutieren.

Der lange Weg Mattersdorf zu Österreich

Unser Studientag im Haus der Geschichte – 70er Haus in Matterburg.

  • Der lange Weg Mattersdorfs zu Österreich“ – Input durch Georg Luif und Ausstellungsbesuch im 70’er Haus
  • Autobiografische Eindrücke mit einer Einleitung durch Elisabeth Luif zu Richard Berczeller. Bearbeitung und Interpretation von Texten in Arbeitsgruppen.
  • Ein Stadtspaziergang zu „Geschichte und Erinnerung in Mattersburg – inhaltlich aufbereitet von Georg und Elisabeth Luif.
  • “Politische Plauderei” zum Ausklang bei einer Grillerei.

Herzlichen Dank an die Familie Luif (Irma, Georg, Elisabeth) für die nette Betreuung und das Organisieren des Geschichtetages,

Bei der Gedenktafel von Richard Berczeller