Vom Operationssaal zum Hinrichtungsraum

Mit dieser Überschrift beschreibt Werner Kunzenmann in der Dokumentation über die Schwester Restituta ihren Weg von der Einlieferung in das Polizeigefängnis bis zum Hinrichtungsraum im Landesgericht Wien.

Da sie – wie auch ihre Mitschwestern stets um ganzheitliche Pflege bemüht waren, kamen sie bald bei einem fanatischen SS-Arzt, Dr. Stumfohl, Verächter der “Minderwertigen” und Kirchenfeind, in Misskredit. Der Parteispitzel begann nach einer Möglichkeit zu suchen, die mutigste Ggenerindes Hakenkreuzes aus dem Mödlinger Krankenhaus zum Verschwinden zu bringen

Bei dieser Veranstaltungskooperation mit transform Europe gab es von Schwester Ruth Beinhauer eine Einleitung zum Museumsbesuch. Sechs Mitglieder der Roten Spuren waren mit dabei.

Mehr zum Besuch – hier in diesem Artikel

ISOTYPE – Zahlen, Zeichen, Menschenliebe

Ingrid hat für unseren Besuch im Wien Museum die Kontakte hergestellt und organisatorische Planung übernommen. Herzlichen Dank dafür. Werner Michael Schwarz einer der Kuratoren führt uns in die drei Wirkungskreise des Otto Neurath bei unserer Führung ein.
Siehe Artikel am Blog

Unsere Gruppe bei der Führung

Empört euch – Geschichtssplitter der Emanzipation

Für die VHS Brigittenau veranstaltete rund um den Internationalen Frauentag einen Spaziergang zur Geschichte von Frauen, die sich für Gleichberechtigung und Emanzipation einsetzten.

wir starteten beim Wiener Bankett der Menschenrechte und ihre HüterInnen:
‚Artikel 1 (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit):
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.
Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Am 19. Dezember 2014 beschloss der Wiener Gemeinderat die Stadt Wien als Ort der Menschenrechte. Damit erklärt die Stadt ihre Absicht, die Sensibilität sowie Maßnahmen für die Menschenrechte in allen Teilen der Gesellschaft zu fördern.

entdeckt beim Gymnasium in der Rahlgasse

Herzlichen Dank an Brigitte und Lea, die für uns als Guides diesen Spaziergang zur Frauengeschichte machten. Ein besonderer Dank an Lea, die sich erstmals extra dafür vorbereitete. Es ist super mitanzusehen, wenn sich junge Menschen dafür interessieren.

Ein sonniger, erster Rundgang 2026

Am 13. März konnten wir eine Gruppe der KAB Oberösterreich zum Rundgang in der Leopoldstadt begrüssen. Heinz, mit dem wir im Vorfeld alle organisatorischen Fragen klärten, eröffnete mit der Begrüßung den Rundgang.

Start bei der ehemaligen Wohnung von Karl Renner in den Jahren 1918 – 1938

Eva schildert hier die Entwicklung des heutigen Bezirk Leopoldstadt. Wir nutzen diese Station auch, um auf die unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter bei der Donauregulierung hinzuweisen.

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MENSCH SEIN – Die Kinder der Schweigenden

Ausgehend von einem Exklusivinterview mit dem 97-jährigen Abba Naor, der als Jugendlicher das KZ Dachau überlebte, wählte ich diese Überschrift für diesen Artikel. Seine zentrale Botschaft an die Schüler:innen ist auf oftmalige Frage “Was kann man tun” – MENSCH SEIN!

Fred Turnheim und sein Team haben einen bewegenden Film über die schrecklichen Ereignisse in den 1.634 nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager (incl. Außenlager) zusammengestellt.

In der FAKTory des ÖGB veranstalteten wir gemeinsam mit der ARGE für eine soziale und gerechte Gesellschaft diesen Filmabend. Manfred Arthaber als Hausherr startete die Veranstaltung mit seiner Einleitung. Nach dem Film gab es eine Diskussion mit dem Regisseur Fred Turnheim.

Basierend auf der Familiengeschichte der Familie Turnheim widmet sich der Film der verschiedenen Opfergruppen in den KZ-Lagern. Für mich erstmals wird hier filmisch auch die Opfergruppe der sogenannten “Kriminellen”, die nach ihren Haftstrafen ebenfalls in den Konzentrationslagern zu unmenschlicher Arbeit gezwungen und ermordet wurden, erwähnt.

In der Abschlussdiskussion kam auch die hervorragende Dramaturgie des Films zur Sprache. Sie führt trotz der “Grauslichkeiten und Schwere” der Ereignisse, in Verbindung mit den persönlichen Erinnerungen und Erlebnissen der Interviewten dazu, dass das ERINNERN wichtig zum GESTALTEN unserer Gesellschaft ist. Bei mir persönlich folgte nach dem Schock des Gesehenen die Kraft und der Wille etwas zu TUN, gegen die abzeichnenden faschistoiden und faschistischen Tendenzen rund um uns. DANKE an die Familie Turnheim für ihr Engagement.

Krems – abseits der Marillen

Studienreise von 21. – 22. November 2025

Von 21. bis 22. November besuchten 17 Mitglieder der Roten Spuren Krems.
Am Nachmittag erwartete uns Edith Blaschitz in der UNI-Krems zu einer Führung durch die Ausstellung “Geschichte der Tabakfabrik Stein – zwischen Wohlfahrt und Widerstand”. Als Abschluss zeigte sie uns, die im Rahmen des Projekts “Kunst im öffentlichen Raum” entstandenen Mosaik- Teppiche.
Karl Reder schaffte es trotz der einsetzenden Dunkelheit und zunehmender Kälte, Licht in die Geschichte um das Massaker in der Strafanstalt Stein im April 1945 zu bringen.
Am Abend rund um das Abendessen gab es bei den Schilderungen von Robert Streibel die Gewissheit, dass Mut zur Aktion und Widerstand selbst schwerfällige Organisationen und Apparate in Bewegung setzt. Bei seiner Leseprobe zum “Wein des Vergessens” nahm er uns mit auf eine Fronleichnamsprozession im Jahr 1937.

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Frauengeschichte am Zentralfriedhof

Am 12. Vovember traf sich eine Gruppe Frauen am Zentralfriedhof zu einer “Frauen-Geschichte-Tour”. Eine der ersten Stationen war das Grab von Gabriele Possanner.
Diese Frauen, deren Gedenkstätten besucht wurden kämpften für die Umsetzung der Menschenrechte. Für das Recht auf Leben, das Recht auf Schutz vor Folter oder das Recht zu wählen.

Vieles scheit so selbstverständlich, aber die heutigen Erfahrungen zeigen, es muss täglich dafür gekämpft werden.

Erstmals legten wir eine Gedenkkarte zur Führung auf.

“Die Vollstreckung verlief ohne Besonderheiten”

In einer gmeinsame Initiative mit der VHS-Brigittenau besuchten wir die Gedenkstätte für Widerstandskämpfer:innen und Opfer des Nationalsozialismus bei der Gruppe 40 am Zentralfriedhof.

Herzlichen Dank an die Kolleg:innen in der VHS-Brigittenau für die Planung und Organisation der Veranstaltungen.

Wir besuchten den Grabstein von Anna Gräf (28. März 1925 – 11.Jänner 1944)
Drei Wochen vor ihrer Gesellenprüfung, am 14. November 1942 wurde sie festgenommen.
Nach der Verordnung zum Schutze gegen jugendliche Schwerverbrecher konnten Jugendliche wie Erwachsene behandelt und bestraft werden.
Ab dem Sommer 1941 unterhielt sie Verbindungen zu KJV-Gruppen im 11. und 5. Bezirk in Wien, kassierte Mitgliedsbeiträge und gab verbotene Druckschriften weiter. Ebenfalls beteiligt war sie an der Sammlung von Feldpostanschriften und am Versand der Druckschrift “Der Soldatenrat” an Wehrmachtsangehörige, die zur Desertion aufgefordert wurden.
Anna Gräf wurde am 11. Jänner 1944, rund zwei Monate vor ihrem 19. Geburtstag, im Landesgericht Wien hingerichtet.

Buch ist im Mandelbaum Verlag, Wien erschienen.

Artikeln zu Gruppe 40 auf unserem Blog

Vom Höchstädtplatz in die Geschichte des Bezirks

Wir treffen eine Gruppe der Betriebsseelsorge Linz-Land am Höchstädtplatz in der Brigittenau zu einem Rundgang. Fritz Käferböck-Stelzer hat uns vor einigen Wochen mit der Anfrage zu diesem Rundgang kontaktiert. Meine persönlichen Kontakte reichen in die Jahre 1992/93 zurück, als ich ÖGB-Bezirkssekretär von Linz-Land war.

Peter schildert seine Erfahrungen und die Geschichte der Globus Druckerei

Am Beginn tauchte die Frage auf, weshalb der Platz Höchstädtplatz heißt. Brigitte ging dieser Frage nach.
Die Gegend um den Platz wurde erst nach der 1868 – 1875 vorgenommenen Donauregulierung mit dem heutigen Straßennetz versehen. Benannt ist der Platz nach einer Schlacht bei Höchstädt, wo sich die Österreicher im Spanischen Erbfolgekrieg gegen die Bayern und Spanier durchsetzten.

Brigitte am Platz bei der Fachhochschule zur betrieblichen Entwicklung des Bezirks nach der Donauregulierung.